Garantie für Haushaltsgeräte im Blick behalten (und nicht zweimal zahlen)

Zweimal zu zahlen passiert öfter, als man denkt. Die Waschmaschine geht nach anderthalb Jahren kaputt, niemand weiß noch, wann sie gekauft wurde oder wo der Kassenbon liegt, und es wird ein Techniker gerufen. Die gesetzliche Gewährleistung hätte das abgedeckt.

Den Überblick zu behalten ist nicht schwer. Es macht nur niemand, bis es zu spät ist. Hier steht, was du aufheben musst, wie lange es gilt und wie du es verfolgst, ohne dass daraus eine weitere Aufgabe wird.

Aktualisiert am 2026-09-25

Gewährleistung und Garantie sind nicht dasselbe

Die Gewährleistung ist gesetzlich und gilt gegenüber dem Verkäufer, nicht gegenüber dem Hersteller: Ansprüche wegen eines Mangels verjähren in zwei Jahren ab Ablieferung der Sache (§ 438 BGB). Du reklamierst also dort, wo du gekauft hast.

Im ersten Jahr wird vermutet, dass der Mangel schon bei der Übergabe da war (§ 477 BGB): Du musst nichts beweisen. Danach dreht sich das um, und genau deshalb ist das Kaufdatum kein Detail.

Die Garantie dagegen ist freiwillig: Hersteller oder Händler geben sie zusätzlich. Sie kann länger sein, hat aber meistens Bedingungen. Beides kann nebeneinander gelten, und es lohnt sich zu wissen, was an dem Tag greift, an dem etwas kaputtgeht.

Stand der Regeln: September 2026 (BGB). Ändern sie sich, ändert sich diese Seite.

Was du zu jedem Gerät aufheben musst

Kassenbon oder Rechnung. Der Beleg für Kauf und Datum. Ein Foto reicht, und Thermobons verblassen mit der Zeit: mach es am selben Tag.

Das Kaufdatum. Alles andere folgt daraus.

Wie lange es gilt: die Gewährleistung und, falls vorhanden, die Garantie.

Wo du reklamierst: der Laden und die Nummer oder Adresse des Kundendienstes.

Modell und Seriennummer. Danach fragt der Techniker als Erstes.

Drei Wege, den Überblick zu behalten

Der Ordner. Funktioniert, wenn eine Person im Haushalt ihn pflegt und alle wissen, wo er steht. Er versagt, wenn diese Person nicht da ist oder der Bon nicht mehr lesbar ist.

Eine Tabelle. Sie ordnet, aber sie warnt nicht. Und du musst daran denken, sie zu öffnen, was genau das Problem ist.

Eine App. Was sie bringt, ist der Hinweis: dass die Gewährleistung der Spülmaschine nächsten Monat abläuft, vorher und nicht hinterher. Und dass die Menschen, mit denen du wohnst, es auch sehen, denn an dem Tag, an dem etwas kaputtgeht, bist nicht immer du zu Hause.

Was eine gute App dafür können muss

Das Foto des Bons neben dem Datum aufbewahren, damit du es nicht suchen musst, wenn etwas kaputtgeht.

Vor dem Ablauf warnen, mit genug Zeit zum Reklamieren.

Dem Haushalt gehören, nicht einer Person: geteilt.

Nicht verkaufen, was du ihr gibst. Das Foto eines Kassenbons verrät, wo du einkaufst, was du kaufst und wie viel du ausgibst.

Wie besteed das macht

In besteed ist eine Garantie ein Vertrag wie jeder andere: wer sie verkauft hat, wann gekauft wurde und wann sie abläuft, mit dem Foto des Bons als Anhang. Sie warnt vor dem Ablauf, mit dem Vorlauf, den du einstellst, und der ganze Haushalt sieht sie. Das Foto bleibt auf dem Handy, das es gemacht hat: Anhänge werden nirgendwohin hochgeladen. Und es gibt bewusst keinen Betrag: Was es gekostet hat, steht schon im Kontoauszug, und ein von Hand getippter Preis veraltet. Garantien stehen neben den Verträgen, die auslaufen, und dem übrigen Papierkram des Haushalts, am selben Ort. Für das ganze Bild: was eine App zur Haushaltsorganisation können muss.

besteed macht das

Und es kann nicht lesen, was du hineinschreibst: Was du mit deinem Haushalt teilst, wird auf deinem Handy verschlossen, bevor es das Gerät verlässt. Kostenlos für den ganzen Haushalt; der Tarif „Zuhause“ ergänzt alle Verträge und die ganze Geldhistorie, 4,99 € im Monat. Keine Werbung.

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